Kleine Reparaturen selbst machen: Meine Werkzeug-Grundausstattung

Ich gebe es zu: Früher habe ich bei jedem lockeren Schrankgriff sofort den Schraubenzieher von Papa geliehen. Inzwischen habe ich gemerkt, dass sich die meisten kleinen Reparaturen im Haushalt mit ein paar guten Werkzeugen in wenigen Minuten erledigen lassen – und das Gefühl danach ist ziemlich gut.
Was du wirklich brauchst
Du musst keinen Profi-Werkzeugkoffer anschaffen. Ein solides Universal-Schraubendreher-Set aus Stahl deckt die meisten Schrauben ab, die dir im Alltag begegnen. Achte darauf, dass die Klingen nicht sofort abrutschen – das macht den Unterschied zwischen Fluchen und entspanntem Schrauben.
Für alles, was mit Wänden und Dübeln zu tun hat, haben sich bei mir die selbstbohrenden Anker mit Schrauben bewährt. Gerade in Trockenbauwänden hält so ein Anker deutlich besser als eine einfache Schraube.
Wenn es elektrisch wird
Eine elektrische Bohrmaschine mit Impact-Funktion klingt nach mehr, als du brauchst – bis du das erste Regal anbringst und nicht ewig von Hand vorbohren willst. Die Impact-Funktion hilft dir durch zähe Stellen, ohne dass du viel Kraft aufwenden musst.
Wer öfter am Auto oder an Elektrogeräten schraubt, ist mit einem Reparatur-Werkzeugset gut bedient. Die Sets haben meist alles dabei, was du für kleine Eingriffe brauchst, und du sparst dir das einzelne Zusammensuchen.
Mein Tipp zum Start
Fang klein an. Ein Schraubendreher-Set und eine Bohrmaschine reichen für die ersten Projekte völlig aus. Alles Weitere kommt mit der Zeit dazu, wenn du merkst, was du häufig brauchst. So bleibt die Werkzeugkiste übersichtlich – und du trotzdem für jede Kleinigkeit gewappnet.


